Multimodaltransportrecht

Multimodaltransport ist die Beförderung von Gütern mit verschiedenartigen Beförderungsmitteln. Die Güter werden demnach auf mindestens zwei der bekannten Güterverkehrswege transportiert. Beispielsweise werden Autos aus dem Ausland häufig per Schiff nach Deutschland eingeführt, per Eisenbahn in den Süden Deutschlands transportiert und von dort per Lkw zum einzelnen Autohaus gebracht, welches die Autos letztlich an den Verbraucher verkauft.

Der Multimodaltransport findet seine rechtliche Grundlage im Handelsgesetzbuch (HGB). Die §§ 452 ff. HGB regeln den Frachtvertrag  über eine Beförderung mit verschiedenartigen Beförderungsmitteln.

Die häufigsten Gründe für Rechtsstreitigkeiten beim Multimodaltransport sind wie bei anderen Gebieten des Transportrechts Verlust von Waren, Güter- und Verspätungsschäden sowie die Nichtzahlung von Rechnungen und Forderungen.

Aufgrund der Vielzahl von möglichen Konstellationen beim Multimodaltransport ist im Einzelfall genau zu ergründen, welche Gesetze, Abkommen und Vorschriften auf den Vertrag anwendbar sind. Dies erfordert eine umfassende Kenntnis von der Rechtsmaterie und ein analytisches Vorgehen. Nur so können Ansprüche erfolgreich durchgesetzt oder unberechtigte Forderungen abgewehrt werden.

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Große Logistikunternehmen haben für solche Fälle zumeist eine eigenständige Rechtsabteilung, die sich mit den rechtlichen Fragen rund um den Multimodaltransport befasst.

Aber nicht jedes Unternehmen hat eine große Rechtsabteilung oder die finanziellen Mittel, um eine spezialisierte Anwaltskanzlei dauerhaft zu beauftragen. Dann fehlt oftmals die anwaltliche Unterstützung.

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