Luftfrachtrecht

Auch wenn der Güterumschlag in der Luftfracht im letzten Jahr leicht rückläufig war, bleibt das Luftfrachtrecht ein wichtiger Pfeiler des Transportrechts. Etwa 4,5 Millionen Tonnen Güter wurden im Jahr 2015 per Flugzeug transportiert. 4,1 Millionen hiervon waren für das Ausland bestimmt oder sind von dort eingeflogen worden.

Bei Schäden und Verlusten an Transportgut, Verspätungen oder unbezahlten Rechnungen stellt sich im Luftfrachtrecht mehr als in anderen Bereichen des Transportrechts die Frage, welches Recht anwenbar ist. Dies liegt vor allem daran, dass der Luftfrachtverkehr in den meisten Fällen grenzübergreifend ist und verschiedene internationale Akteuere involviert sind.

Bei Luftfrachtverträgen gilt entgegen anderer Verkehrsträger kein einheitlichen internationales Recht. Vielmehr sind unterschiedliche Abkommen anzuwenden, so etwa das Warschauer Abkommen, das Haager Protokoll und das Montrealer Übereinkommen. Es ist also jeweils im Einzelfall zu prüfen, welches Recht zwingend anwendbar ist.

Beraten lassen

Große Logistikunternehmen haben für solche Fälle zumeist eine eigenständige Rechtsabteilung, die sich mit rechtliche Fragen befasst.

Kleinere Unternehmen haben jedoch oftmals keine große Rechtsabteilung und auch nicht die finanziellen Mittel, um eine spezialisierte Anwaltskanzlei zu beauftragen. Die Durchsetzung berechtigter Ansprüche oder Abwehr unberechtigter Forderungen macht aber eine kompetente und fachlich qualifizierte Beratung durch einen Anwalt oftmals unumgänglich, da im Luftfrachtrecht zumeist hohe Summen im Raum stehen.

Transportrecht-Anwalt.de bietet allen Unternehmen die Möglichkeit, im Einzelfall einen spezialisierten Anwalt zu kontaktieren. Unsere Anwälte beraten sowohl Frachtführer als auch Speditions- und Logistikfirmen, Versicherungen und Airlines bei allen rechtlichen Fragen rund um die Luftfracht.

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